Aktuelles aus Hauenstein

Hauensteiner GRÜNE tendieren zu differenzierten Grundsteuerhebesätzen, Einführung einer Grundsteuer C für unbebaute Grundstücke soll geprüft werden

Die GRÜNEN im Hauensteiner Gemeinderat wollen in den Vorberatungen zum Haushalt und zu den neuen Grundsteuerhebesätzen von der Verwaltung Rechenmodelle vorgelegt bekomen, wie sich ggf. eine differenzierte Grundsteuergestaltung für die Grundstückseigentümer auswirken würde im Gegensatz zu einem von der Verwaltung vorgeschlagenen einheitlichen, aber deutlich höherem Satz. „Die Verwaltung hat, wie überall im Kreis, einfach vorgeschlagen, dass wir für ungefähr gleichhohe Grundsteuereinnahmen, bisher waren das ca. 850.000 Euro pro Jahr, einen Hebesatz von 610 (bisher 465) beschließen sollen. Das werden wir so auf keinen Fall beschließen“, sagt der stellvertretende Fraktionssprecher Manfred Seibel, GRÜNE.

„Wir haben uns auf unserem letzten Treffen klar dafür entschieden, und sind uns darin mit unserem Partner WG Hääschde auch einig, dass wir eher zu differenzierten Hebesätzen tendieren, weil wir eine möglichst faire Belastung in etwa in gleicher Höhe wie bisher so eher für machbar halten. Der Landtag hat ja die Möglichkeit eröffnet, zukünftig bis zu 3 unterschiedliche Hebesätze beschließen zu können: Grundstücke mit Wohnbebauung, mit gewerblicher Nutzung und unbebaute, aber bebaubare Grundstücke mit einer Grundsteuer C“, teilt Seibel mit.

Mit Verwunderung nehme man gerade zur Kenntnis, welche enormen Hürden seitens der Verwaltungen gegenüber den Räten aufgezeigt werden, warum dies alles so nicht möglich, oder unendlich schwierig sei. „Wir akzeptieren das auf gar keinen Fall und wollen definitiv Proberechnungen sehen. Unsere Verwaltung muss das leisten können, ebenso z.B. die Frage beantworten, wie viele unbebaute Bauplätze in Hauenstein vorhanden sind“, so Seibel abschließend.

Rückfragen gerne an Manfred Seibel, 0173 810 7309